Vollständige Version anzeigen : Degradierung des `Hobbit´
Ich habe ein enormes Problem, gerade jetzt wo der Herr der Ringe `in´ ist (grins) höre ich ständig der Hobbit ist die Vorgeschichte. Natürlich spielt der Hobbit zeitlich eher, aber es ist doch eine eigenständige Geschichte und ein wunderschönes (Kinder)Buch. Ich finde man sollte es nicht nur zu dem Zweck sehen einen Anfang für den Herrn der Ringe zu bilden, was meint ihr?
Eigentlich ist es weder die Vorgeschichte, noch der Anfang von HdR. Es ist ein Teil der Geschichte, nur ausführlicher erzählt. Im prinzip steckt die geschichte des Hobbits in HdR, eben stark verkürzt und zusammengefasst.
Also sollte man den Hobbit wohl eher als Vorgänger oder so bezeichnen.
Streicher
25.12.2001, 20:22
Ich denke da Tolkien mit dem Hobbit einen super hit gelandet hat hat er in diesem Buch erzählte Geschichte nur weiter ausführen wollen!!!
Man hat wenn man den Hobbit gelesen hat durch ein Tor in eine andere Welt gucken können, und dies wollte er halt tiefer genehmigen lassen: mit HdR
Ich denke der Hobbit ist ein eigendes Buch und hat seine eigende Geschichte
Keines Wegs eine Vorgeschichte
Ich glaube, dass ich gehört habe, es wäre so gewesen, dass die Leute, die den Hobbit gelesen haben und in dieser "Welt" gewesen sind, mit seinen anderen Büchern nichts anzufangen wussten, sie wollten unbedingt mehr über Hobbits wissen. Da konnte er 2 Sachen miteinander verbinden:
1. Mehr über Hobbits erzählen
2. Die Geschichte weiterführen
Trotz dass HdR nunmal die Geschite des Hobbit weitererzählt, ist und bleibt dieser eine eigenständige Erzählund und ist keineswegs von HdR abhängig.
Vor allen Dingen erzählt doch der Herr der Ringe nicht die Geschichte des Hobbit weiter, im Hobbit geht es um Drachen, Gold und Zwerge. Der Ring ist nur ein Requisit, der dann im Herrn der Ringe erst wichtig ist!
Der Ring ist ein teil von HdR. Das können wir sagen!
Aber im Hobbit geht's nicht nur um den, wie in HdR, sondern die ganze Geschichte drumherum, in der der Ring nur eine winzige Rolle spielt. Also könnte man sagen, dass der Hobbit ein ganz kleinen, nur angedeuteten Teil aud HdR, nämlich Bilbo etc., sehr ausführlich und komplex darstellt.
Genau, aber er stellt eben auch eine eigene Geschichte, die nur durch die Existenz in der gleichen Welt und ähnlicher Zeit (immerhin ein Unterschied von ca. 80 Jahren, auch wenn das nicht viel ist) mit dem Herrn der Ringe verbunden ist dar.b Wenn man den Hobbit nur als Teil des Herrn der Ringe betrachtet, darf man auch den Herrn der Ringe nur als Teil des Silmarillion sehen, denn das Ende des 3. Zeitalters ist verglichen mit den dort beschriebenen Zeiten kurz und unbedeutend. Man denke an die Niederwerfung Morgoths, der unendlich g4rößer und mächtiger war als Sauron, aber auch Sauron und Gandalf treten schon auf trotzdem würde niemand den Herrn der Ringe nur als komplexere Beschreibung ihrer Abenteuer ansehen.
Vergessen: Ich meinte, dass der Ring im Hobbit nur ein Requisit ist und nicht als wichtig zum tragen kommt (auch wenn Bilbo ihn natürlich benutzt) im Herrn der Ringe ist er wichtig, aber im Hobbit geht es um anderes!
Im Herrn der Ringe geht es im Prinzip nur um den Ring. Er ist der Grund und der Trieb für alles, was die Menschen dieses Buches tun.
Aber trotzdem würde ich auch nicht sagen, dass HdR ein Teil des Silmarillions ist. Es spielt in einer anderen Zeit und auch mit vielen unterschiedlichen Charakteren. Die Handlung ist eine sehr unterschiedliche. Es sind alles eigenständige Geschichten, die nicht abhängig für den leser voneinander sind.
Streicher
28.12.2001, 21:06
Stimmt eigentlich...
Der Hobbit soll schließlich in die Welt Mittelerde hinneinführen auch wenn Tolkien gar keine weiteren Teile geplant hatte!!!
Der Ring war eine neue Idee die nur eine Nebenrolle im Buch spielt!!!
Tolkien hat sich im Hobbit voll und ganz auf bereiz geschriebende Bücher gestützt in denen es auch Drachen, Zwerge und andere Völker gibt!!!
Elben gab es zwar nicht aber die füllten auch nur eine Lücke im Ganzen!!!
Baumbart
02.01.2002, 17:08
-Degradierung- Wenn du ein Buch geschrieben hättest das las vorgeschichte zum HdR gesehen wird, würdest du finden es wäre degridiert worden, Ioreth?
Ich persönlich finde zwar nicht unbedingt, das es DIE vorgeschte zum HdR, aber eine schöne einführung in die Welt der Geschichte, auch wenn -oder auch gerade weil- der Hobbit abgeschlossen ist.
Im großen und ganzen kann man finde ich sagen das das Silmarillon, der Herr der Ringe und der Hobbit eigene Geschichten sind die aber stark miteinander verknüpft sind. Was ich übrigens sehr schön finde.
Tja sicher, als Einführung in die Welt kann man es bezeichnen, aber doch nicht als Vorgeschichte.
Wenn die Handlung vollendet und abgeschlossen ist, stellt das ganze eine eigenständige Geschichte dar. Wenn man den kleinen Hobbit immer vom HdR abhängig erwähnt, nämlich nur im Zusammenhang damit, denke ich schon, dass man von einer Degradierung sprechen kann, da dem Buch die Eigenständigkeit genommen wird.
Ich finde es auch gerade gut, dass diese komplexe Geschcihte aus vielen Werken zusammengesetzt ist. Gerade so ist es einem möglich, alles in etappen zu lesen und auch bücher auszulassen, die einem nicht zu sagen, da alle Werke unabhängige und eigenständige Handlungen darstellen.
Sam,Gamdschie
25.01.2002, 14:34
da muss ich einfach streicher recht geben: ich sehe den hobbit nicht als vorgeschichte zu HdR, sondern den HdR als nachfolger! ich meine die leute die behaupten, dass der hobbit die vorgeschichte ist haben bestimmt erst von dem film so richtig was über HdR erfahren! dann forschen die ein bisschen aus eigeninteresse und finden dass es noch andere bücher gibt! und diese müssen ja dann vorgeschichte sein, weil die einfach kleiner und unbekannter sind!
Genau das denke ich auch, ich finde es immer problematisch wenn man in diesem Zusammenhang von Vorgeschichte oder Fortsetzung spricht weil in beiden Fällen die Bücher nicht mehr als eigenständig und für sich selbst genommen wichtig wahrgenommen werden. Man kann nicht die zwei Türme allein lesen, aber durchaus nur den Hobbit oder den Herrn der Ringe oder das Silmarillion. Egal wie gut das Buch ist als dessen Vorgeschichte ein Buch bezeichnet wird, die "Vorgeschichte" wird dadurch herabgesetzt.
Woelkchen
05.02.2002, 11:56
Also ich hab den Thread ja otal verpasst :( aber meinen Senf will ich trotzdem dazu geben:
Als Degradierung seh ich das eigentlich auch, wenn auch nicht als besonders schlimme, denn das wirkt für den Laie, der kein Buch kennt eher so, als wäre HdR DAS Buch und der Hobbit nur mal kurz etwas, das man lesen könnte, oder eben etwas, das nichts eigenständiges ist, bzw nichts ohne HdR und das stimmt ja nicht! Es ist ja eine eigene Geschichte!
Andererseits geb ich wieder Baumbart mit seiner Äußerung Recht, dass es
"eigene Geschichten sind die aber stark miteinander verknüpft sind" und das ist auch gut so ^_^
Nicht genauso, aber ähnlich wie Serien! Eigenständige Folgen, die aber miteinaner verknüpft sind! Und gleichzeitig jeweils eine Ergänzung... also zeitlich ist es sicherlich wie eine "Vorgeschichte" aber man sollte es eher als zeitlich vorher spielende Geschichte bezeichne, die Ergänzungen enthällt ^_^
Sam,Gamdschie
05.02.2002, 16:10
ja stimmt... die bücher sind quasi sowas wie pc... man kann sie alle so benutzen oder zu nem riesen netzwerk zusammenschliessen! (blödes beispiel, aber was besseres ist mir nicht eingefallen)
Mir gefällt Woelkchens Bezeichnung: vorher spielende Geschichte von der Aussage her gut,jetzt müssen wir das in eine Form bringen die gut klingt und dann bitten wir die Verlage das auf den Hobbit zu kleben. Als ich letzte Woche mit Baumbärtchen einkaufen war war da wieder so ein Stapel mit Hobbit Ausgaben auf denen der Titel fast überklebt war mit "Die Vorgeschichte zum Herrn der Ringe"*ärger*
Ohja, das kenn ich! Ich steh davor und ärger mich! *grr knurr*
Gestern im Buchladen unterhielt sich eine Frau mit ner Verkäuferin, wie denn wohl der Herr der ringe sei und ob sie mit ihren leistungsschwachen Schülern lieber den kleinen Hobbit vorher lesen sollte. Am liebsten hätte ich mich eingemischt, hab's dann aber doch gelassen. Aber ich hab ein bisschen in deren Nähe rumgestöbert, um noch dem gespräch zu lauschen. ;)
Die wollte den Herrn der Ringe im Unterricht lesen? -Schrecklicher Gedanke! *schauder*
Gibt es ein entsetzt guckendes Smiley?
So richtig, weiß ich auch nicht, was sie damit vorhatte oder wie sie es meinte. Aber sie fragte, ob es für ihre leistungsschwachen Schüler besser wäre, mit dem Hobbit anzufangen.
Meine Lieblingssmileys sind :p und :rolleyes: .
Die sind süss, da geb ich Dir recht. Aber ich bin zu doof, vielleicht kann mir mal jemand `ne Liste machen und verraten wie die alle gehen. *bettel* :p
Ioreth, dafür muss man keine Intelligenz haben. Geh auf FAQ und dort findest du nen Link zu der Smiley-Liste. :rolleys:
Danke, was würde ich nur ohne Dich tun? :confused:
Sehr gute Frage!!!
Du würdest den Tag genießen und nicht am PC hängen, um Postings zu beantworten.
Vor allem würde ich nicht meinen Bus verpassen- Schesse und der nächste fährt in einer Stunde!
*träller* Das wohl auch nicht... ;)
Naja, war alles beabsichtigt... Damit du mir noch etwas Gesellschaft leistest.
Du bist zu langsam im antworten, es werden immer weniger neue Nachrichten die da sind wenn ich alle abgearbeitet hab.
Ok, ich streng mich an. Aber es stimmt, ich komm nicht hinterher und manchmal weiß ich nichts zu antworten.
Kenn ich, außerdem sind wir wieder völlig vom Thema abgekommen. Meine Mutter war es die damals gesagt hat ich soll den Herrn der Ringe lesen und die hat tatsächlich geglaubt wenn man das Vorwort liest erübrigt es sich den Hobbit zu lesen. Mein Hobbit ist es jetzt der sie soweit hat dass sie diese Unterlassungssünde endlich gut machen will.
Stimmt, etwas vom Thema abgekommen...
Eigentlich ist doch in der Einführung bis auf den Ringfund gar nichts aus dem Hobbit erzählt oder irre ich mich jetzt?
Ich hab einfach mit dem HdR angefangen und nicht gewusst, was mich im Hobbit erwarten würde.
Nein, aber weil es immer heisst der Hobbit sei nur die Vorgeschichte denken die Leute Bilbo ist das ganze Buch über mit Ringfinden beschäftigt. :mad:
Naja, damit haben sie ja "fast" recht. ;)
Stimmt, dadurch dass immer von der Vorgeschichte die Rede ist, denkt man, alles im Hobbit stehe im Zusammenhang mit dem HdR und dessen Handlung. Schließlich ist für die meisten der HdR das "Superbuch" und der Hobbit nur für die, die die Handlung nicht verstehen.
ICH??? *heul* *schluchz*
Ich bin doch gar *jammer* nicht dieser Meinung...
Na dann... *Ioreth zustimmt*
Hatte heute Training und irgendwie kamen wir danach in der Umkleide aufs Thema Bücher. Einige sagten, sie würde Musik dabei hören und eine sagte, bei dem Buch, das sie liest, könnte sie das nicht. Es war der HdR in der alten Übersetzung. Sie sagte, es sei anspruchsvoll und bisher ein gutes Buch. Ich sagte, ich hätte es gelsen und dann fragte ine nach den Vorgeschichten. Mit einem Grummeln sagte ich, dass ich den kleinen Hobbit und das Silmarillion gelesen hab. Vom zweiteren hatte niemand was gehört, aber einige wussten was über den Hobbit. Ich musste nochmal klarstellen, dass es dort um Bilbo geht und im HdR um Frodo als Ringträger. Naja, aber die meisten konnten nur über den Film reden, den sie gut fanden.
Leide typisch für die Öffentliche Meinung im Moment. Wenn Jemand nach passender Musik sucht um beim Lesen zu hören dann würde ich (abgesehen von den Filmmusiken) die Peer Gynt Suiten von Grieg empfehlen, das vertieft die Mittelerde-Stimmung, und lenkt nicht ab.
Also dass HardRock ablenkt, ist mir auch klar. Bei mancher Musik kann man auch lesen, aber im Allgemeinen stört es mich. Vor allem, wenn es Musik ist, die mir gefällt, konzentriere ich mich mehr darauf. Also ich kann schlecht bei Musik lesen...
Ich lese immer bei Musik, aber ich habe viel in dem Stil Era, Mystera, Adiemus. Und zu Fantasy Literatur passt das ausgezeichnet. Die Angewohnheit stammt aus Berlin, in unserem Haus war nie wirklich Ruhe, also Musik um andere Geräusche zu überdecken.
:) Das mag klappen, um andere Geräusche zu überdecken, aber bei uns ist es eigentlich ziemlich ruhig. Außerdem ist manchmal die Sprache so kompliziert, dass ich mich darauf total konzentrieren muss.
Naja mit etwas Hintergrundmusik kann ich mich auch besser konzentrieren. (Klassik steigert erwiesenermaßen die Konzentrationsfähigkeit)
Woelkchen
03.03.2002, 20:35
Also Musik beim Lesen ist schon gut, aber mir ist aufgefallen, wenn es Musik mit Text ist, den ich auch noch verstehe... dann kann ich mich nicht immer auf s lesen oder irgendwas anderen konzentrieren!!! Weil ich dann mitunter an das Lied denke, ganz unbewusst (zumindest am Anfang, wenn ich nicht so im Buch drin bin)! Deswegen ist klassik auf jeden Fall besser, aber ich hab da auch meine eigene Musik zu (Pc ist gut... da kann man sich schön Playlists machen ^_^)
Aber sonst hör ich gern musik beim lesen!
Stimme Dir vool uund ganz zu: Musik mit Text nur bei seichter Literatur (was einfaches, wie Goethe), oder wenn man im Text drin ist und nichts mehr merkt, Klassik oder Era&Co zu Tiefergehendem!
Ähhm... *hüstel* was einfaches - wie Goethe?!
Ich wollte nicht gemein zu dem alten geilen Sack sein, meinst Du es war respecktlos ihn einfach zu nennen? Dann korrigiere ich mich und sage: verständlich!
Baumbart
05.03.2002, 20:54
Tja ich lese eigentlich nur mit Musik, denn ich kann einfach nicht Stundenlang lesen ohne mich mal für ne Minute oder so zu entspannen und der Musik zu lauschen.
Darum liest Du so langsam!
Nina-C Kern
15.03.2002, 20:40
ICh hab mal probiert, ein Gedicht laut aufusagen und gleichzeitig was für die Schule zu lesen und zu lernen, ist gar nicht so einfach, aber es geht. Oder ein Lied mitsingen und gleichzeitig einen Aufsatz schreiben. Aber indsgesamt gewöhnt man sich schnell dran, also kann Baumbart vielleicht auch noch lernen, zu lese und gleichzeitig zu denken. Nur Mut, schreib dich nicht ab. (Naja, war vielleicht ein wenig frech, tut mir leid)
Macht nichts, muss er abkönnen. :p
Ioreth macht sowas nichts aus gegen Baumbart, weißt du doch - und mir auch nicht. Also... Hat dir nicht Leid zu tun, wir sind auf deiner Seite! ;)
Außerdem muss er ja erst lernen, gleichzeitig zu lesen und zu denken. Insofern würde er deinen Kommentar gar nicht verstehen, wenn er ihn liest.
Dabei ging es eigentlich darum das er zwischendurch entspannt und Musik hört.- Und darum zu langsam liest.
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